EXHIBITIONS

Wim Bosch, The Harvest, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023

Wim Bosch / The Harvest / 2024

Raymund Kaiser, LUMIÈRE FUGACE, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023
Raymund Kaiser, LUMIÈRE FUGACE, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023

The Harvest / die Ernte

 

The selected photographic works for the exhibition at K364 establish a connection with nature but do not have a direct relationship with the adjacent garden. In a poetic manner, they engage in a relationship with news photography that pertain to our interaction with the natural environment. The photo's are the result of years of harvesting snippets from newspaper pictures. They have been carefully preserved like dried flowers in various materials, removed from their original habitat. What was once a part of a significant event is now a ghostly image, a shadow. The presently thriving plants, encompassing blossoming flowers and fruits in the neighboring gardens, will eventually vanish within a brief period. The memory remains, and perhaps the beans in the freezer and the jar of fruit jam in the cupboard. In the space K364 I will show three works from the recent Plaquette series, two existing works and one new work made and chosen for this particular location.

 

Wim Bosch

 

Raymund Kaiser, LUMIÈRE FUGACE, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023

Raymund Kaiser / LUMIÈRE FUGACE / 2023

Raymund Kaiser, LUMIÈRE FUGACE, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023
Raymund Kaiser, LUMIÈRE FUGACE, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023

Nelleke Beltjens, Sarak Walker, Thomas Kemper, PRESENTLY, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023

 Nelleke Beltjens (NL), Sarah Walker (USA) & Thomas Kemper (DE) / PRESENTLY / 2023

Nelleke Beltjens, Sarak Walker, Thomas Kemper, PRESENTLY, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023
Nelleke Beltjens, Sarak Walker, Thomas Kemper, PRESENTLY, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023

Harald Kröner, SCHWARZWASSER, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023

Harald Kröner / schwarzwasser / 2023

Harald Kröner, SCHWARZWASSER, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023
Harald Kröner, SCHWARZWASSER, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023

Harald Kröner zeigt große Lackbilder, die Fragmente unterschiedlichster Herkunft, Pflanzenteile, Fischhaut enthalten – die Farbmaterie hat sie während ihrer Trocknung völlig durchtränkt und aufgesogen, so dass sie halb in der Haut verschwunden sind, fast wie Tattoos. Diese schwarz glänzenden Arbeiten gleichen einer Seance mit dem Geist von Makrele, Birkenrinde, der Welt des Zeichners. Sie fangen das Grün aus dem umgebenden Garten ein und erzeugen einen schwebenden grünschwarzen Schimmer.

 

Zur Ausstellung erscheint eine Edition, die sich auf Allomyrina dichotomus, einem japanischen Samuraikäfer, den Harald Kröner am Strand einer kleinen Insel in Matsushima aufgefunden hat, bezieht. Matsushima – wundersamerweise vom Tsunami des nicht sehr weit entfernten Fukushima 2011 weitgehend verschont geblieben - ist ein an der Ostküste Japans gelegener Ort, der mindestens in Japan als Inbegriff von Naturschönheit gilt, schon vom berühmten Haiku-Dichter Basho als fast jenseits des Sagbaren gerühmt.

 

 

Paul Ahl, URBAN GARDEN, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023

Paul Ahl / Urban garden / 2023

Paul Ahl, URBAN GARDEN, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023
Paul Ahl, URBAN GARDEN, Ausstellung, Kunstraum K634, Köln, Kurator Andreas Keil, 2023

URBAN GARDEN / Kunstraum K634 / Köln


Meine Arbeit behandelt das scheinbar Formale und Alltägliche. Das, was viele schon
einmal gesehen haben oder meinen zu kennen. Ich möchte den Blick auf eben das, was
uns vielleicht absichtslos umgibt, auf das Nebensächliche lenken.
Bereits in frühen Arbeiten aus Lehm und Ton spielt der Zufall eine Rolle, ebenso wie in den
seit 2017 produzierten Arbeiten aus Beton. Während sich erstere meiner Konrolle noch
während des Trocknens und vor allem Brennens mit Feuer entzogen, erscheint das
Unerwartete bei den jüngeren Arbeiten auf unterschiedlichen Ebenen maßgeblich: für die
Formfindung, ihre Erscheinung und schließlich auch für deren Wahrnehmung.
In der Regel verwende ich zufällig vorgefundene Verpackungen, die mir in meinem Alltag
begegnen, zur Formfindung. Diese werden in der Serie „Umverpackung“ meine
Gussformen, in welche ich meine teils eingefärbte Betonmasse hineingieße. Anschließend
trenne ich die Masse und die Hülle voneinander. Der Negativraum wird zur positiven Form.
In den Arbeiten der jüngeren Serie „Dispersion“ können die Ausgangsmaterialien, wie
Schaumstoff oder Karton dagegen als Träger der Betonmasse erhalten bleiben. Bei der
Betrachtung wird die eigene Wahrnehmung auf die Probe gestellt, was ist hart oder weich,
was ist leicht oder schwer.


www.paulahl.de